Das Wichtigste auf einen Blick
- Kryptowährungen gelten als „sonstige Wirtschaftsgüter" und Gewinne werden mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert.
- Die Steuerlast wird nach dem First-in-First-out-Prinzip (FiFo) berechnet.
- Verluste können mit Gewinnen verrechnet werden.
- Je nach Investitionsart gelten unterschiedliche steuerliche Behandlungen.
- Unterschiedliche Freigrenzen und Freibeträge kommen zur Anwendung.
DAC8 & CARF: Warum der Compliance-Druck ab 2026 spürbar steigt
Mit DAC8 führt die EU neue Meldepflichten für Krypto-Dienstleister ein. Das Ziel ist klar: Krypto-Transaktionen sollen für Steuerbehörden transparenter werden. Börsen und andere Krypto-Dienstleister müssen ab 2026 bestimmte Kundendaten und Transaktionsinformationen erfassen und an die zuständigen Behörden melden.
Parallel dazu gibt es den globalen Standard CARF (Crypto-Asset Reporting Framework) der OECD. CARF ist das internationale Gegenstück, das den automatischen Informationsaustausch zwischen Staaten für Krypto-Aktivitäten ermöglichen soll. Mehr als 50 Länder sind dem Abkommen bereits beigetreten und viele haben sich bereits verpflichtet, den Austausch ab 2027 zu starten.
Wichtig für Anleger: Diese Regeln ändern nicht „wie" Krypto besteuert wird, aber sie erhöhen massiv die Transparenz zu deinen Krypto-Aktivitäten. Umso wichtiger sind vollständige Aufzeichnungen, saubere Zuordnung von Wallets und Börsen sowie eine lückenlose Dokumentation für Anschaffungskosten, Veräußerungen und Erträge.
VEREINFACHE DEINE STEUERN
Komplexe Sachverhalte wie die Abgrenzung zwischen privatem und gewerblichem Handel lassen sich am besten mit Experten klären. Der CoinTracking Full-Service beurteilt deine Situation individuell, analysiert deine Transaktionen und reicht auf Wunsch deine Steuererklärung direkt beim Finanzamt ein.
Wie hoch sind Krypto-Steuern?
Die Höhe der Krypto-Steuern hängt von mehreren Faktoren ab, insbesondere von deinem persönlichen Einkommensteuersatz und der Höhe des erzielten Gewinns. Auch Haltedauer und Freigrenzen spielen eine wichtige Rolle.
Wie berechnet man Krypto-Steuern?
Um die Steuer korrekt zu berechnen, müssen zunächst alle Gewinne und Einkünfte sauber ermittelt werden. Voraussetzung dafür ist eine lückenlose Dokumentation sämtlicher Transaktionen inklusive Kauf- und Verkaufspreise, Zeitpunkte und Gebühren.
Nach dem aktuellen BMF-Schreiben vom 06.03.2025 gelten zudem strengere Mitwirkungs- und Nachweispflichten für Krypto-Anleger. Eine vollständige und nachvollziehbare Dokumentation wird damit immer wichtiger.
Grundsätzlich empfehlen wir die Nutzung eines Krypto-Steuerrechners für eine saubere Gewinnermittlung. Die vereinfachte Formel zur Gewinnberechnung lautet:
Formel
Gewinn = Verkaufspreis - Anschaffungskosten - TransaktionsgebührenBeispiel 1: Krypto-Gewinnberechnung nach Ablauf der Haltefrist
| Datum | Position | Menge | Betrag |
|---|---|---|---|
| 05.03.25 | Kauf | 0,1 BTC | 9.000 € |
| 12.04.26 | Verkauf | 0,1 BTC | 12.000 € |
| Gebühren | 50 € | ||
| Gewinn (steuerfrei) | 2.950 € |
Beispiel 2: Krypto-Gewinnberechnung vor Ablauf der Haltefrist
| Datum | Position | Menge | Betrag |
|---|---|---|---|
| 05.03.25 | Kauf | 0,1 BTC | 9.000 € |
| 10.12.25 | Verkauf | 0,1 BTC | 12.000 € |
| Gebühren | 50 € | ||
| Gewinn (steuerpflichtig) | 2.950 € |
Die Krypto-Gewinne werden mit deinem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert. Dieser richtet sich nach deinem gesamten zu versteuernden Jahreseinkommen. Bei einem Steuersatz von zum Beispiel 30 % beträgt die Steuer 885 € (2.950 x 30 %). Zusätzlich zur Einkommensteuer können noch Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer anfallen.
Steuerspartipp: Werden Kryptowährungen länger als ein Jahr gehalten, sind die erzielten Gewinne steuerfrei.
Einkommensteuertabelle für das Steuerjahr 2026 in Deutschland
| Zu versteuerndes Einkommen (€) | Steuersatz (%) |
|---|---|
| bis 12.348 | 0 |
| 12.349 bis 17.799 | 14 - 24 (progressiv) |
| 17.800 bis 69.878 | 24 - 42 (progressiv) |
| 69.879 bis 277.825 | 42 |
| ab 277.826 | 45 |
Einkommensteuertabelle 2026 für Deutschland bei Einzelveranlagung (unverheiratete Personen). Quelle BMF
Einkommensteuertabelle für das Steuerjahr 2025 in Deutschland
| Zu versteuerndes Einkommen (€) | Steuersatz (%) |
|---|---|
| bis 12.096 | 0 |
| 12.097 bis 17.443 | 14 - 24 (progressiv) |
| 17.444 bis 68.480 | 24 - 42 (progressiv) |
| 68.481 bis 277.825 | 42 |
| ab 277.826 | 45 |
Einkommensteuertabelle 2025 für Deutschland bei Einzelveranlagung (unverheiratete Personen). Quelle BMF
Info: Ehepaare mit gemeinsamer Steuererklärung profitieren vom Splittingtarif: Das gemeinsame Einkommen wird halbiert, darauf die Steuer berechnet und das Ergebnis anschließend verdoppelt. Dies senkt die Gesamtsteuer, da bei geringerem Einkommen der progressive Steuertarif weniger Abgaben vorsieht.
Freigrenze für Krypto-Gewinne
Die Freigrenze für Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften beträgt 1.000 € pro Jahr. Gewinne, die innerhalb der einjährigen Haltefrist realisiert werden und die Freigrenze überschreiten, sind voll steuerpflichtig.
Wichtig zu unterscheiden:
- Freigrenze: Bis zu 1.000 € pro Jahr sind steuerfrei.
- Freibetrag: Existiert hier nicht.
Wichtig zu beachten: Wird die Freigrenze überschritten, muss der gesamte Betrag versteuert werden und nicht nur der Betrag darüber hinaus. Außerdem gilt die Freigrenze für alle privaten Veräußerungsgeschäfte zusammen pro Kalenderjahr, nicht pro einzelner Transaktion.
Beispielrechnung Krypto-Freigrenze
Die folgenden Beispiele zeigen dir anhand der Freigrenze, wann Krypto-Gewinne steuerfrei bleiben und wann sie voll versteuert werden müssen.
Beispiel 1: Gewinn unter der Freigrenze
| Datum | Position | Menge | Betrag |
|---|---|---|---|
| 05.03.25 | Kauf | 0,1 BTC | 9.000 € |
| 10.12.25 | Verkauf | 0,1 BTC | 9.800 € |
| Gebühren | 50 € | ||
| Gewinn (steuerfrei) | 750 € |
Der Gewinn wurde innerhalb eines Jahres realisiert (also vor Ablauf der Haltefrist), bleibt aber trotzdem steuerfrei, da der Betrag unter der Freigrenze von 1.000 € liegt.
Beispiel 2: Gewinn über der Freigrenze
| Datum | Position | Menge | Betrag |
|---|---|---|---|
| 05.03.25 | Kauf | 0,1 BTC | 9.000 € |
| 10.12.25 | Verkauf | 0,1 BTC | 12.000 € |
| Gebühren | 50 € | ||
| Gewinn (steuerpflichtig) | 2.950 € |
Der Gewinn wurde innerhalb eines Jahres realisiert (also vor Ablauf der Haltefrist) und muss in Gänze versteuert werden, da der Betrag die Freigrenze von 1.000 € überschreitet.
Krypto-Haltedauer und Spekulationsfrist
Die Krypto-Haltefrist spielt eine zentrale Rolle bei der Besteuerung: Wer seine Kryptowährungen mindestens ein Jahr hält, kann sie steuerfrei verkaufen.
Werden Kryptowährungen hingegen innerhalb eines Jahres wieder verkauft oder getauscht, ist der Gewinn steuerpflichtig und unterliegt dem persönlichen Einkommensteuersatz.
Wichtig: Die Haltefrist beginnt jeweils mit dem Zeitpunkt der Anschaffung der Kryptowährung. Bei jedem Kauf oder Tausch startet eine neue Haltefrist.
Beispielrechnung FiFo
Für die Berechnung des Gewinns und der Haltedauer wird das First-in-First-out-Prinzip (FiFo) angewendet. Das bedeutet, dass die zuerst angeschafften Kryptowährungen auch zuerst verkauft oder getauscht werden.
| Datum | Position | Menge | Betrag |
|---|---|---|---|
| 01.01.26 | Kauf | 0,1 BTC | 9.000 € |
| 06.01.26 | Kauf | 0,1 BTC | 10.000 € |
| 10.05.26 | Verkauf | 0,1 BTC | 11.000 € |
| Gewinn (steuerpflichtig) | 2.000 € |
Nach dem FiFo-Prinzip gilt die zuerst gekaufte Bitcoin-Menge vom 01.01.26 als veräußert. Der Gewinn von 2.000 € (11.000-9.000) muss versteuert werden, da die Veräußerung innerhalb eines Jahres erfolgt und die Freigrenze überschritten wird.
Info: Eine saubere Zuordnung der Anschaffungszeitpunkte ist entscheidend, da das Finanzamt im Zweifel eine nachvollziehbare Dokumentation verlangt.
Wie kann man Steuern sparen und die Krypto-Steuer umgehen?
Krypto richtig zu versteuern heißt nicht automatisch mehr zahlen zu müssen. Im Gegenteil: Wer die Spielregeln kennt, kann seine Steuerlast ganz legal senken:
- Haltedauer beachten: Werden Kryptowährungen länger als ein Jahr gehalten, sind die Gewinne steuerfrei.
- Freigrenze nutzen: Bis zu einem jährlichen Gewinn von 1.000 € sind Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften (dazu zählt auch der Verkauf von Kryptowährungen) steuerfrei.
- Verluste ausgleichen: Realisierte Verluste aus dem Handel mit Kryptowährungen können mit Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden.
- Kauf und Verkauf strategisch planen: Die Anwendung der FiFo-Methode eröffnet Spielraum für steuerliche Optimierung. Wer seine Transaktionen gut dokumentiert, kann gezielt Coins verkaufen, die bereits ein Jahr gehalten wurden oder unterhalb der Freigrenze liegen.
- Professionelle Beratung: Ein auf Kryptowährungen spezialisierter Steuerberater kann individuelle Strategien entwickeln und sicherstellen, dass alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden.
Steueroptimierung nur im legalen Rahmen: Alle Maßnahmen zur Reduzierung der Steuerlast müssen immer legal und konform mit den deutschen Steuergesetzen erfolgen. Die Steuerprofis vom CoinTracking Full-Service unterstützen dich dabei, deine Transaktionen korrekt einzuordnen und individuelle Optimierungsmöglichkeiten sicher umzusetzen.
Wann fallen Krypto-Steuern an?
| Vorgang | Steuerpflichtig beim Verkauf | Steuerpflichtig beim Zufluss | Steuersatz |
|---|---|---|---|
| Verkauf von Krypto | Ja | Nein | Einkommensteuer (0-45 %) innerhalb 1 Jahr |
| Bezahlen mit Krypto | Ja | Nein | Einkommensteuer (0-45 %) innerhalb 1 Jahr |
| Krypto-zu-Krypto-Swap | Ja | Nein | Einkommensteuer (0-45 %) innerhalb 1 Jahr |
| Spot-Trading | Ja | Nein | Einkommensteuer (0-45 %) innerhalb 1 Jahr |
| Staking-Rewards | Ggf. | Ja | Einkommensteuer (0-45 %) |
| Lending-Erträge | Ggf. | Ja | Einkommensteuer (0-45 %) |
| Mining-Rewards | Ggf. | Ja | Einkommensteuer (0-45 %) |
| DeFi-Rewards | Ggf. | Ja | Einkommensteuer (0-45 %) |
| Airdrops | Ja | Nein | Einkommensteuer (0-45 %) innerhalb 1 Jahr |
| Bounties | Ggf. | Ja | Einkommensteuer (0-45 %) |
| Wrapping | Ggf. | Nein | Einzelfallabhängig |
| Verkauf von NFTs | Ja | Nein | Einkommensteuer (0-45 %) innerhalb 1 Jahr |
| ICOs & IEOs | Ja | Nein | Einkommensteuer (0-45 %) innerhalb 1 Jahr |
| Margin-Trading | Ja | Nein | Abgeltungsteuer (25 %) |
| Futures-Trading | Ja | Nein | Abgeltungsteuer (25 %) |
| Stablecoin-Trading | Ja | Nein | Einkommensteuer (0-45 %) innerhalb 1 Jahr |
Investments im Blick
Mit CoinTracking kannst du Trades von Hunderten von Börsen und Blockchains importieren, Gewinne ermitteln und Krypto-Steuerformulare erstellen.
Besonderheit bei Futures und Derivaten: Bei Futures, Optionen und anderen Krypto-Derivaten entsteht die Steuerpflicht in der Regel mit der Realisierung des Gewinns aus dem Termingeschäft. Solche Gewinne werden typischerweise den Einkünften aus Kapitalvermögen zugeordnet und unterliegen der Abgeltungsteuer. Eine Haltefrist gibt es hier nicht. Da die konkrete steuerliche Einordnung vom jeweiligen Produkt und der Handelsstruktur abhängen kann, ist im Einzelfall eine Prüfung empfehlenswert.
Krypto-Steuer bei Veräußerung und Handel
Erfolgt die Veräußerung von Kryptowährungen innerhalb eines Jahres nach Anschaffung und wird die Freigrenze von 1.000 € überschritten, unterliegt der Gewinn der Einkommensteuer. Nach Ablauf der Haltefrist ist der Gewinn steuerfrei.
Krypto-Steuer beim Verkauf von Kryptowährungen
- Steuerlogik: Privates Veräußerungsgeschäft
- Haltefrist: 1 Jahr (danach Verkauf steuerfrei)
- Freigrenze: 1.000 € pro Jahr
- Besteuerung: Einkommensteuer (0-45 %)
Freigrenze für private Veräußerungsgeschäfte: Die Freigrenze von 1.000 € gilt für die Summe aller privaten Veräußerungsgeschäfte im Jahr. Dazu zählen z. B. auch Gewinne aus dem Verkauf von Gold oder Immobilien.
Steuern beim Tauschen ("Swap") von Kryptowährungen
- Steuerlogik: Privates Veräußerungsgeschäft
- Haltefrist: 1 Jahr (danach Verkauf steuerfrei)
- Freigrenze: 1.000 € pro Jahr
- Besteuerung: Einkommensteuer (0-45 %)
Steuern beim Ausgeben & Bezahlen Kryptowährungen
- Steuerlogik: Privates Veräußerungsgeschäft
- Haltefrist: 1 Jahr (danach Verkauf steuerfrei)
- Freigrenze: 1.000 € pro Jahr
- Besteuerung: Einkommensteuer (0-45 %)
Beispiel: Du kaufst ein Produkt im Wert von 500 € und bezahlst mit Bitcoins, die du vor 8 Monaten für 300 € gekauft hast. Der Gewinn beträgt 200 € und ist steuerpflichtig, sofern du die Freigrenze von 1.000 € bereits ausgeschöpft hast.
Krypto-Steuern bei DeFi-Rewards & Erträgen
Erträge aus DeFi-Aktivitäten wie Staking, Lending oder Mining werden in Deutschland für Privatpersonen in der Regel als sonstige Einkünfte behandelt. Die Besteuerung erfolgt bereits beim Zufluss der Rewards auf Basis ihres Marktwerts.
Für sonstige Einkünfte gilt eine jährliche Freigrenze von 256 €. Wird diese überschritten, unterliegt der gesamte Betrag dem persönlichen Einkommensteuersatz. Beim späteren Verkauf der erhaltenen Token gelten die Regeln für private Veräußerungsgeschäfte.
Krypto-Staking Steuer
- Steuerlogik: Sonstige Einkünfte
- Freigrenze: 256 € pro Jahr
- Besteuerung: persönlicher Einkommensteuersatz (0 bis 45 %) beim Zufluss
- Bewertung: Marktwert zum Zuflusszeitpunkt
- Späterer Verkauf: Regeln für private Veräußerungsgeschäfte (Haltefrist und Freigrenze)
Mehr zum Thema: In unserem Artikel zur Krypto-Staking Steuer findest du alle Details zur steuerlichen Behandlung von Staking-Erträgen.
Krypto-Mining Steuer
- Steuerlogik: Sonstige Einkünfte
- Freigrenze: 256 € pro Jahr
- Besteuerung: persönlicher Einkommensteuersatz (0 bis 45 %) beim Zufluss
- Bewertung: Marktwert zum Zuflusszeitpunkt
- Späterer Verkauf: Regeln für private Veräußerungsgeschäfte (Haltefrist und Freigrenze)
Hinweis: Bei umfangreichem Mining kann eine gewerbliche Tätigkeit vorliegen.
Mehr zum Thema: In unserem Artikel zur Krypto-Mining Steuer erfährst du, wie Erträge aus Mining in Deutschland steuerlich behandelt werden.
Krypto-Lending Steuer
- Steuerlogik: Sonstige Einkünfte
- Freigrenze: 256 € pro Jahr
- Besteuerung: persönlicher Einkommensteuersatz (0 bis 45 %) beim Zufluss
- Bewertung: Marktwert zum Zuflusszeitpunkt
- Späterer Verkauf: Regeln für private Veräußerungsgeschäfte (Haltefrist und Freigrenze)
Mehr zum Thema: In unserem Artikel zur Krypto-Lending Steuer erfährst du, wie Zinseinnahmen aus verliehenen Coins steuerlich zu behandeln sind.
Krypto-Airdrop Steuer
Bei klassischen Airdrops werden Token ohne aktive Gegenleistung verteilt. Für Privatpersonen wird der bloße Zufluss in solchen Fällen häufig als nicht steuerbar eingeordnet.
- Steuerlogik: in der Regel kein steuerpflichtiger Zufluss (ohne Gegenleistung)
- Freigrenze: nicht relevant beim Zufluss
- Bewertung: 0 € zum Zuflusszeitpunkt
- Späterer Verkauf: Regeln für private Veräußerungsgeschäfte (Haltefrist und Freigrenze)
Mehr zum Thema: In unserem Artikel zur Krypto-Airdrop Steuer erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du Airdrop-Einnahmen korrekt versteuerst.
Krypto-Bounty Steuer
Bei Bounties erhalten Nutzer Token für eine konkrete Gegenleistung, zum Beispiel für Social-Media-Aktionen, Bug-Bounties oder Marketingmaßnahmen. In diesen Fällen liegt ein steuerpflichtiger Zufluss vor.
- Steuerlogik: Sonstige Einkünfte
- Freigrenze: 256 € pro Jahr
- Besteuerung: persönlicher Einkommensteuersatz (0 bis 45 %) beim Zufluss
- Bewertung: Marktwert zum Zuflusszeitpunkt
- Späterer Verkauf: Regeln für private Veräußerungsgeschäfte (Haltefrist und Freigrenze)
Krypto-Wrapping Steuer
Beim Wrapping wird eine Kryptowährung in einen sogenannten „Wrapped Token" umgewandelt, um diesen auf einer anderen Blockchain nutzen zu können (z. B. WBTC auf Ethereum). Steuerlich ist dieser Vorgang aktuell nicht eindeutig geregelt – es gibt zwei mögliche Sichtweisen:
Option 1 – Kein steuerpflichtiger Vorgang: Wird das Wrapping nur als technische Umwandlung betrachtet, liegt keine steuerpflichtige Veräußerung vor.
Option 2 – Steuerpflichtiger Vorgang (sichere Variante): Das Wrapping wird als Tausch zweier Wirtschaftsgüter bewertet:
- Steuerlogik: Privates Veräußerungsgeschäft
- Haltefrist: 1 Jahr (danach Verkauf steuerfrei)
- Freigrenze: 1.000 € pro Jahr
- Besteuerung: Einkommensteuer (0-45 %)
Jeder Fall ist individuell zu prüfen: Ob das Wrapping steuerpflichtig ist, hängt vom konkreten Fall ab. Der CoinTracking Full-Service unterstützt dich bei der Einordnung und hilft dir, komplexe Sachverhalte korrekt zu bewerten.
Steuern beim Krypto-Trading in Deutschland
Beim Trading kommt es darauf an, ob echte Kryptowährungen (Spot) oder Derivate gehandelt werden. Während Spot-Trades regelmäßig als private Veräußerungsgeschäfte gelten, führen Derivate typischerweise zu Einkünften aus Kapitalvermögen.
Spot-Trading Steuer
- Steuerlogik: Privates Veräußerungsgeschäft
- Haltefrist: 1 Jahr (danach Verkauf steuerfrei)
- Freigrenze: 1.000 € pro Jahr
- Besteuerung: Einkommensteuer (0-45 %)
Trading mit Stablecoins
- Steuerlogik: Privates Veräußerungsgeschäft
- Haltefrist: 1 Jahr (danach Verkauf steuerfrei)
- Freigrenze: 1.000 € pro Jahr
- Besteuerung: Einkommensteuer (0-45 %)
Margin-Trading Steuer
Beim Margin-Trading handelst du mit geliehenem Kapital. Je nach Ausgestaltung handelt es sich steuerlich typischerweise um Einkünfte aus Kapitalvermögen:
- Steuerlogik: Einkünfte aus Kapitalvermögen
- Haltefrist: Nicht anwendbar
- Sparer-Pauschbetrag: 1.000 € pro Jahr anwendbar
- Besteuerung: Abgeltungsteuer 25 % zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer
Future-Trading Steuer
Beim Futures-Trading handelst du nicht direkt mit Kryptowährungen, sondern mit Derivaten, die den Kauf oder Verkauf zu einem späteren Zeitpunkt regeln. Die Gewinne werden typischerweise als Kapitalerträge behandelt:
- Steuerlogik: Einkünfte aus Kapitalvermögen
- Haltefrist: Nicht anwendbar
- Sparer-Pauschbetrag: 1.000 € pro Jahr anwendbar
- Besteuerung: Abgeltungsteuer 25 % zzgl. Soli und ggf. Kirchensteuer
ICOs & IEOs
Bei Initial Coin Offerings (ICOs) und Initial Exchange Offerings (IEOs) investierst du frühzeitig in neue Krypto-Projekte und erhältst im Gegenzug Token. Aus steuerlicher Sicht gelten die Regeln für private Veräußerungsgeschäfte:
- Steuerlogik: Privates Veräußerungsgeschäft
- Haltefrist: 1 Jahr (danach Verkauf steuerfrei)
- Freigrenze: 1.000 € pro Jahr
- Besteuerung: Einkommensteuer (0-45 %)
NFT-Trading Steuern
Non-Fungible Tokens (NFTs) stehen für einzigartige digitale Güter – wie Kunstwerke, Sammlerstücke oder In-Game-Items. Obwohl es bisher keine expliziten gesetzlichen Regelungen zur Besteuerung von NFTs gibt, werden in der Praxis die Regeln für Kryptowährungen herangezogen:
- Steuerlogik: Privates Veräußerungsgeschäft
- Haltefrist: 1 Jahr (danach Verkauf steuerfrei)
- Freigrenze: 1.000 € pro Jahr
- Besteuerung: Einkommensteuer (0-45 %)
Mehr zum Thema: In unserem Artikel zur NFT-Steuer findest du alles, was du zur NFT-Steuer in Deutschland wissen musst.
Wann sind Kryptowährungen steuerfrei?
Nicht jede Transaktion mit Kryptowährungen führt automatisch zu einer Steuerpflicht. Es gibt bestimmte Vorgänge, bei denen keine Steuern anfallen.
Kauf von Kryptowährungen
Der Kauf von Kryptowährungen ist nicht steuerpflichtig. Eine Steuerpflicht entsteht erst beim Verkauf oder Tausch, sofern dieser innerhalb der einjährigen Haltefrist erfolgt und ein Gewinn erzielt wird.
Transfer zwischen Wallets & Accounts
Überträgst du Kryptowährungen zwischen eigenen Wallets oder Börsenkonten, liegt keine steuerpflichtige Veräußerung vor, solange du wirtschaftlicher Eigentümer bleibst.
Hard Forks & Soft Forks
Hard Forks und Soft Forks sind technische Änderungen in einer Blockchain, die steuerlich unterschiedlich behandelt werden:
- Hard Forks: Bei einem Hard Fork entsteht eine neue Kryptowährung (z. B. Bitcoin Cash bei der Abspaltung von Bitcoin). Die neuen Coins werden den Besitzern der ursprünglichen Coins gutgeschrieben. Der Erhalt ist steuerfrei, beim späteren Verkauf gelten die Regeln für private Veräußerungsgeschäfte.
- Soft Forks: Ein Soft Fork führt zu einer Änderung der bestehenden Blockchain, ohne dass neue Coins entstehen. Da keine neuen Vermögenswerte entstehen, hat ein Soft Fork keine unmittelbaren steuerlichen Konsequenzen.
Gewinnberechnung bei Hard Forks: Beim Verkauf von Coins aus einem Hard Fork ist der Marktwert zum Zeitpunkt der Zuteilung entscheidend für die Besteuerung. Wird dieser nicht angegeben, kann das Finanzamt den gesamten Erlös als Gewinn werten.
Schenkungen von Kryptowährungen
Wenn Kryptowährungen als Schenkung von einer Person an eine andere übertragen werden, ist dies für den Empfänger in der Regel steuerfrei. Abhängig vom Wert der übertragenen Coins und dem Verwandtschaftsverhältnis kann jedoch eine Schenkungsteuer anfallen, wenn die Freibeträge überschritten werden:
| Verwandtschaftsgrad | Freibetrag |
|---|---|
| Ehegatten, eingetragene Lebenspartner | 500.000 EUR |
| Kinder, Stiefkinder und Kinder verstorbener Kinder | 400.000 EUR |
| Enkel | 200.000 EUR |
| Geschwister, Neffen, Nichten, Eltern, Großeltern, Stiefeltern, Schwiegereltern, Schwiegerkinder, geschiedene Ehegatten | 20.000 EUR |
| Alle übrigen Beschenkten | 20.000 EUR |
Übersicht zu den geltenden Freibeträgen bei Schenkungen. Quelle: gesetze-im-internet.de
Haltefrist bei Schenkung: Wenn du Kryptowährungen geschenkt bekommst, übernimmst du die ursprüngliche Haltefrist des Schenkers. Hatte der Schenker die Coins bereits länger als ein Jahr, kannst du sie sofort steuerfrei verkaufen.
Erbschaften von Kryptowährungen
Bei einer Erbschaft gelten dieselben Freibeträge wie bei Schenkungen. Liegt der Wert der geerbten Kryptowährungen unter dem Freibetrag, fällt keine Steuer an.
Private Verkäufe nach Ablauf der Spekulationsfrist
Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen sind steuerfrei, wenn die Coins länger als ein Jahr gehalten wurden.
Nutzung von Kryptowährungen innerhalb der Freigrenze
Unterhalb der jährlichen Freigrenze von 1.000 € bleiben Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften steuerfrei.
Gewinne addieren: Bei der Freigrenze werden die Gewinne aus allen Veräußerungsgeschäften innerhalb eines Jahres addiert. Bleibt die Summe unter 1.000 €, fällt keine Steuer an.
Krypto-Einkünfte unterhalb der steuerlichen Freigrenzen
Für Einkünfte aus Staking, Lending oder Mining gilt in Deutschland die jährliche Freigrenze von 256 €. Liegt die Summe deiner gesamten sonstigen Einkünfte unterhalb dieser Grenze, fällt darauf keine Steuer an.
Mehr Infos zu Krypto-Einkünften & DeFi-Rewards: In unserem ausführlichen Artikel zur DeFi-Steuer in Deutschland erfährst du, wie verschiedene Krypto-Einnahmen steuerlich behandelt werden, welche Freibeträge gelten und worauf du achten musst.
Wie wirken sich Krypto-Verluste auf die Steuer aus?
Verluste aus Kryptowährungen können in bestimmten Fällen geltend gemacht werden, um das steuerliche Einkommen zu reduzieren. Ob das möglich ist, hängt im Wesentlichen davon ab, wie die Verluste zustande gekommen sind.
Verluste durch den Verkauf von Kryptowährungen
Verluste aus dem Verkauf von Kryptowährungen innerhalb der Haltefrist können mit Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften desselben Jahres verrechnet werden. Übersteigen die Verluste die Gewinne des aktuellen Jahres, können sie in der Regel auf das Folgejahr vorgetragen und mit zukünftigen Gewinnen verrechnet werden.
Verluste durch Diebstahl von Kryptowährungen
Verluste durch Diebstahl von Kryptowährungen können in der Regel nicht geltend gemacht werden, da sie keine realisierten Veräußerungsverluste darstellen.
Verluste durch Krypto-Scams
Verluste durch Betrug und Scams sind in der Krypto-Branche leider keine Seltenheit.
Ähnlich wie beim Diebstahl sind Verluste durch Betrug oft nicht steuerlich abzugsfähig, da sie nicht aus realisierten Veräußerungen resultieren.
Verluste durch Börseninsolvenzen wie FTX
Bei einer Börsenpleite verlierst du zwar den Zugriff auf deine Coins, steuerlich gilt das nicht automatisch als realisierter Verlust. In bestimmten Fällen kann aber ein Forderungsausfall geltend gemacht werden.
Verfolge das Insolvenzverfahren aktiv mit: Über die sogenannte Masseverwaltung kannst du möglicherweise einen Teil deiner Assets zurückerhalten. Diese Prozesse gestalten sich in der Regel aber langwierig und können sich über Monate oder Jahre ziehen.
Krypto-Steuererklärung richtig abgeben!
Die Krypto-Steuererklärung ist ein Bestandteil der jährlichen Steuererklärung und muss über ELSTER (elektronisches Steuerportal der deutschen Finanzverwaltung) eingereicht werden.
Neben dem Hauptformular ESt 1 A sind vor allem die Anlage SO und die Anlage KAP für Privatpersonen wichtig, um Gewinne und Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften bzw. Kapitalerträge zu deklarieren.
Krypto-Gewinne und -Verluste in der Steuererklärung angeben
Gewinne und Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften (dazu zählen Verkäufe von Kryptowährungen) werden in der Anlage SO unter „Einheiten virtueller Währungen und / oder sonstige Token" erfasst.
Ausfüllhilfe Anlage SO - Private Veräußerungsgeschäfte
Zeile 41: Trage in Box 108 eine „1" ein.
Zeile 42: Gib „Kryptowährungen" an und verweise auf den CoinTracking Steuerreport.
Zeile 43-46: Verweise auf den CoinTracking Steuerreport.
Zeile 47: Trage den gesamten Gewinn bzw. Verlust ein. Du findest diese Info in deinem CoinTracking Steuerreport.
Zeile 54: Übertrage den Wert aus Zeile 47 in die Box 114 und verweise auf den CoinTracking Steuerreport. Sofern auch noch Gewinne oder Verluste aus anderen Wirtschaftsgütern vorhanden sind, müssen diese zugerechnet werden.
Krypto-Einkommen in der Steuererklärung angeben
Laufende Einkünfte aus Kryptowährungen (z.B. durch Staking, Lending oder Mining) werden auch in der Anlage SO im Bereich „Leistungen" erfasst.
Ausfüllhilfe Anlage SO - Krypto-Einkünfte
Zeile 10: Trage in der Box 162 eine „1" ein.
Zeile 11: Art der Einkünfte und den entsprechenden Wert eintragen. Verweise auf den CoinTracking Steuerreport.
Zeile 12-13: Weitere Einkunftsarten angeben, sofern relevant.
Zeile 14: Summe aus den Angaben in den Zeilen 11, 12 und 13.
Zeile 15: Angabe von Werbungskosten (z.B. Transaktionskosten).
Zeile 16: Ergebnis der Einkünfte (Differenz aus Zeile 14 und 15).
Tipp: Der CoinTracking Steuerreport listet alle Einkünfte aus Kryptowährungen übersichtlich auf und hilft dir, die entsprechenden Beträge korrekt zuzuordnen.
Termingeschäfte in der Steuererklärung angeben
Termingeschäfte mit Kryptowährungen (z.B. Futures und Optionen) gelten als Einkünfte aus Kapitalvermögen. Gewinne und Verluste werden daher in der Anlage KAP (Einkünfte aus Kapitalvermögen) eingetragen.
Ausfüllhilfe Anlage KAP - Kapitalerträge
Zeile 18-19: Trage alle erzielten Kapitalerträge je nach Ansässigkeit der verwendeten Börse (Inland oder Ausland) ein.
Zeile 21: Anteil an Gewinnen aus Termingeschäften
Zeile 24: Realisierte Verluste aus Termingeschäften
Krypto-Steuerbericht mit CoinTracking erstellen
Der Krypto-Steuerrechner von CoinTracking erleichtert eine korrekte Abgabe der jährlichen Steuererklärung enorm, da sämtliche Krypto-Transaktionen automatisch erfasst und zugeteilt werden.
Die Erstellung des Steuerreports erfordert nur wenige Klicks:
- Melde dich in deinem CoinTracking-Konto an.
- Gehe zum Menüpunkt Steuerberichte.
- Wähle Land, Steuerjahr und Berechnungsmethode
- Aktiviere Filter und zusätzliche Optionen falls zutreffend.
- Klicke auf Steuerbericht erstellen.
Tipp: Der CoinTracking Steuerbericht enthält alle steuerrelevanten Daten, inklusive Trading-Gewinne und Verluste. So hast du alle Informationen für deine Steuererklärung übersichtlich an einem Ort.
Abgabefrist für die Krypto-Steuererklärung 2026
- Ohne Steuerberater: 31. Juli 2027
- Mit Steuerberater: 01. März 2028
Abgabefrist für die Krypto-Steuererklärung 2025
- Ohne Steuerberater: 31. Juli 2026
- Mit Steuerberater: 01. März 2027
Der beste Krypto Steuer-Rechner!
Berechne deine Krypto Steuer mit Leichtigkeit und erstelle optimierte Steuerberichte für das deutsche Finanzamt.
6 hilfreiche Tipps zur Versteuerung von Kryptowährungen
- Sorgfältige Dokumentation aller Transaktionen
Alle Krypto-Transaktionen müssen genau dokumentiert werden, einschließlich aller Kauf- und Verkaufsdaten. - Haltefrist im Blick behalten
Werden Kryptowährungen länger als ein Jahr ab dem Kaufdatum gehalten, können sie steuerfrei verkauft werden. - Freigrenze optimal nutzen
Gewinne bis zu 1.000 € pro Jahr aus privaten Veräußerungsgeschäften sind steuerfrei. Diese Freigrenze kann strategisch genutzt werden, um kleine Gewinne steuerfrei zu realisieren. - Verluste korrekt verrechnen
Realisierte Verluste aus dem Verkauf von Kryptowährungen können mit Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden. - Steuerliche Beratung in Anspruch nehmen
Ein erfahrener Steuerberater kann helfen, rechtliche Stolperfallen zu vermeiden und individuelle Steuervorteile zu erkennen – besonders bei komplexen Sachverhalten. - Krypto-Steuerrechner verwenden
Professionelle Krypto-Steuerrechner erleichtern dir die Steuererklärung enorm. Sie importieren automatisch Transaktionen von Börsen und Wallets, berechnen Gewinne nach dem FiFo-Prinzip und erstellen steuerkonforme Berichte, die du direkt ans Finanzamt weitergeben oder deinem Steuerberater übermitteln kannst.
Krypto-Steuern in Europa
Die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen kann sich innerhalb Europas stark unterscheiden, da jedes Land seine eigenen Vorschriften und Regelungen hat. Hier ist ein kurzer Überblick über die Krypto-Steuerregelungen in Österreich und der Schweiz.
Krypto-Steuer in Österreich
In Österreich werden Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen als Kapitalerträge betrachtet und unterliegen unabhängig von der Haltedauer einem fixen Steuersatz von 27,5%. Steuern fallen erst an, wenn Kryptowährungen gegen Fiatwährungen oder andere Wirtschaftsgüter getauscht werden.
Krypto-Steuer in der Schweiz
Kryptowährungen gelten in der Schweiz als Vermögenswerte und unterliegen daher der Vermögenssteuer. Kapitalgewinne aus dem privaten Handel mit Kryptowährungen sind grundsätzlich steuerfrei. Die Besteuerung wird auf Bundes- und Kantonsebene geregelt, weshalb sich die Steuersätze von Kanton zu Kanton unterscheiden.
LETZTE CHANCE
Schluss mit dem Steuerstress! Erstelle mit CoinTracking deine Krypto-Steuerberichte mit einem Klick, fehlerfrei und pünktlich zur Frist.
Fazit
Wer Haltefristen nutzt, Freibeträge ausschöpft und seine Transaktionen sauber dokumentiert, kann legal Steuern sparen. Der Krypto-Steuerrechner von CoinTracking unterstützt dich dabei, jederzeit den Überblick zu behalten, steuerrelevante Vorgänge automatisch zu erfassen und deine Steuererklärung einfach und effizient vorzubereiten.
Haftungsausschluss: Alle oben bereitgestellten Informationen dienen nur zu Informationszwecken und sollten nicht als professionelle Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung angesehen werden. Sie sollten Ihre eigene Recherche durchführen oder sich bei der Anlage an einen professionellen Finanzberater wenden.